Frau mit Schwimmhilfe

Der wichtigste Guide zu Schwimmhilfen

Schwimmhilfen, auch PFD (Personal Flotation Device) genannt, sind für viele Sportarten unverzichtbare Sicherheitsausrüstung. Beim Jollensegeln sowie beim Kajak- und Kanufahren sind sie absolute Pflicht, und beim Stand-up-Paddling, Windsurfen, Kitesurfen und Schwimmen können sie für zusätzlichen Auftrieb sehr hilfreich sein. Außerdem geben sie auf dem Wasser ein sichereres Gefühl, gerade wenn du neue Manöver übst, etwa den Waterstart auf dem Windsurfbrett.

Das Wichtigste zu Schwimmhilfen: Wie der Name sagt, unterstützen sie deinen Auftrieb im Wasser. Anders als eine Rettungsweste drehen sie eine Person, die mit dem Gesicht nach unten im Wasser liegt, nicht um und halten die Atemwege nicht frei. Deshalb solltest du eine Schwimmhilfe nur tragen, wenn du sicher schwimmen kannst und in geschützten Gewässern unterwegs bist.

Dieser Guide behandelt:

Die wichtigsten Merkmale einer Schwimmhilfe

  • Bietet mindestens 50N Auftrieb
  • Kompaktes Schaumdesign – kein Aufblasen nötig
  • Hat nicht zwingend Schrittgurte
  • Kann praktische Taschen zur Aufbewahrung haben

Vorteile einer Schwimmhilfe gegenüber einer Rettungsweste

  • Kompakter: Das Design einer Schwimmhilfe schränkt deutlich weniger ein als eine Rettungsweste – perfekt für Sportarten mit viel Oberkörperbewegung oder wenn man auf engem Raum beweglich sein muss.
  • Kein Aufblasen: Der Auftrieb einer Schwimmhilfe hängt nicht davon ab, dass sich etwas aufbläst. Bei Sportarten, bei denen man oft im Wasser landet (etwa Kajakfahren und Jollensegeln), ist eine Schwimmhilfe deshalb viel praktischer.
  • Taschen: Schwimmhilfen haben deutlich häufiger Stautaschen, ideal für Snacks auf dem Wasser und für Essentials wie Sicherheitsmesser, sofern diese korrekt verstaut sind.
  • Kein Nachrüsten nötig: Dank Schaumkonstruktion ist eine Schwimmhilfe immer einsatzbereit. Sie darf so oft nass werden, wie du möchtest, und erfüllt trotzdem ihren Zweck.

Mehr dazu in unserem Guide zu den Unterschieden zwischen Schwimmhilfen, Rettungswesten und Prallwesten.

Schwimmhilfen fürs Jollensegeln

Der Hauptunterschied zwischen einer Schwimmhilfe fürs Jollensegeln und einer fürs Kajakfahren ist die Form. Beim Jollensegeln muss die Schwimmhilfe Bewegungsfreiheit lassen und zugleich Halt, Stabilität und Schutz bieten. Wetsuit Outlet hat eine große Auswahl an Schwimmhilfen fürs Jollensegeln, sowohl für Einsteiger als auch für ambitionierte Regattasegler, die auf dem Wasser Höchstleistung anstreben. Hier unsere Favoriten für jedes Budget…

Einstieg: Helly Hansen 50N Rider Vest

Die HH Rider Vest ist einer unserer Bestseller, und das aus gutem Grund. Sie ist eine schlichte, wenig auftragende Schwimmhilfe mit Frontreißverschluss, also leicht anzuziehen, und bietet allen Halt, den du bei deinen ersten Segelversuchen brauchst.

 

Junior: Gill Junior Pro Racer Side Zip 50N Buoyancy Aid

Die Pro Racer Schwimmhilfe wurde mit minimalem Volumen und maximalem Komfort im Blick entwickelt. Sie ist so geschnitten, dass sie volle Bewegungsfreiheit lässt, und vollständig verstellbar für einen engen, stromlinienförmigen Sitz.

 

Premium: Zhik P2 Buoyancy Aid

Wenn es nur das Beste sein soll, ist die Zhik P2 die richtige Wahl. Diese Schwimmhilfe ist ultraleicht und schlank und sitzt eng am Körper, für maximale Bewegungsfreiheit und Komfort auf dem Wasser.

 

Schwimmhilfen fürs Kajakfahren

Beim Kajakfahren besteht der wesentliche Unterschied darin, dass diese Schwimmhilfen weniger Schaum an den Schultern haben, damit der Oberkörper beim Paddeln freier beweglich bleibt.

Einstieg: Palm Meander Touring Kayak PFD

Die Meander ist eine Touren-PFD, die leicht, schlank und einfach zu bedienen sein soll. Flaches Design mit schlichtem, sicherem Verschluss aus Reißverschluss und Schnalle.

Premium: Palm Nevis 70N Whitewater Buoyancy Aid

Die Nevis hat den weltweit ersten verstellbaren Piggyback Schnellauslöse-Brustgurt, der auf den neuesten Erkenntnissen aufbaut, sodass das Lösen des Gurts die Passform deiner PFD nicht verändert. Die Nevis setzt neue Maßstäbe bei Passform und Sicherheit.

 

Schwimmhilfen fürs SUP

Bei einer Schwimmhilfe fürs SUP achtest du am besten auf ein Modell mit weniger Schaum an den Schultern, ähnlich wie bei den Kajak-Varianten. So bleibt dein Bewegungsradius unbeeinträchtigt. Eine weitere Option fürs SUP ist ein PFD-Hüftgurt, der noch mehr Bewegungsfreiheit lässt.

Hüft-PFD: Palm Glide Waist Belt 100N Personal Floatation Device

Dieser Hüftgurt verbirgt eine 100N Auftriebsblase, die sich im Bedarfsfall per Zug an einer Leine sofort aufblasen lässt. Perfekt fürs Stand-up-Paddling: Der Glide hat eine praktische Tasche in Handygröße und D-Ring-Befestigungspunkte. Wenn er nicht gebraucht wird, sitzt er bequem außer Reichweite, und nach dem Aufblasen wird er sicher über den Kopf gelegt.

Wann du keine Schwimmhilfe wählen solltest (und lieber eine Rettungsweste)

Es sei noch einmal betont: Schwimmhilfen und Rettungswesten kommen in unterschiedlichen Situationen zum Einsatz. Schwimmhilfen sollen dir helfen, dich beim Wassertreten über Wasser zu halten. Sie drehen eine bewusstlose Person nicht in die richtige Lage, und ihr Design hält den Kopf nicht über der Oberfläche, wenn du nicht selbst Wasser trittst. Rettungswesten dagegen halten dich auch dann über Wasser, wenn du bewusstlos bist.

Für kleine Kinder ist eine Feststoff-Rettungsweste oft die sicherste Wahl. Lies unseren Guide zur Wahl der besten Rettungsweste für dein Kind, um das richtige Modell zu finden.

Ob Rettungsweste, Schwimmhilfe oder andere PFD: Achte immer darauf, dass sie richtig sitzt und zum Einsatzzweck passt.

 

Hier alle unsere Schwimmhilfen ansehen.

Aktualisiert am 27. April 2023

Ursprünglich veröffentlicht am 25. März 2020 in Ratgeber